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Ars = Kunst all (emagne) = Deutschland

Gotthard-Glas

2013

Gotthard Petrick gestaltet den Wanderpokal für den NauticClub Bärwalder See e.V. und

gewinnt damit die Ausschreibung am 03.10.2013

2012

Eröffnung "gotthardglas-galerie" am 2.Juni 2012 in

Bad Muskau, Clara-Zetkin-Str. 11

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Sonderausstellung "LICHT & GLAS" im Barockschloss Rammenau/Sachsen
2011

Gernheimer Glasmarkt "Glaskunst und Kunsthandwerk"

G. Petricks Gotthard Glas-Ausstellung in den Sparkassen Weißwasser, Görlitz und Niesky
2010
G. Petricks  Gotthard Glas- Ausstellung in der Sparkasse Niesky  und
    Schenkung einer Vase „Prinzenbrücke im Muskauer Park“ an die
 Stiftung  „Fürst- Pückler- Park Bad Muskau“ zum 225.
 Geburtstag von Herrmann Fürst v. Pückler Muskau
2007
G. Petricks Glasprodukte- Verkaufsausstellung beim Bautzener Frühling
2003
 G. Petricks Glasprodukte-Ausstellung im Glasmuseum Weißwasser
2002-2003
G. Petricks Glasprodukte-Ausstellung und Verkauf in der
Galerie F Dresden
1990-2000
Wiederbelebung der Arsall-Tradition in der Bärenhütte
und als Selbständiger durch Gotthard Petrick
mit eigenen Designes
1975-1990
Sammlung und Studium von Arsall-Einzelstücken
durch Gotthard Petrick
1918-1929
Arsall-Blütezeit in Weißwasser
arsall
Der Ursprung der Gläser mit verschiedenen  Farbschichten  (Mehrfach-Überfang)    liegt   in
 Nancy,    Frankreich.   Um   1890  fertigte  E. Gallé Produkte dieserArt    und      wurde     auf      der
 Pariser  Weltausstellung   ausgezeichnet.    Die  aus   Lothringen kommenden    Glaskünstler

    N. Rigot, L. Vette, E. Vette und  J.B. Vette  gestalteten Arsall-Gläser nach diesem Verfahren.

 

Sächsische Zeitung 2007
Träume aus kostbarem Glas
Gotthard Petrick kennt die Branche aus dem  Effeff. Mit seinem Wissen und seinen Fertigkeiten hat er sich jetzt in

Bautzen selbständig gemacht.
Die Blätter sehen aus, wie frisch vom Baum gepflückt. Dann erhielten sie ganz offensichtlich ein hauchdünnes Kleid aus Farbe.

Nun schmiegen sie sich anmutig an den geschwungenen Körper der Vase.
Doch diese Blätter hingen nie an einem Baum. Sie sind Teil des Glaskörpers, den sie zieren. Kein gewöhnlicher Glaskörper.

Er besteht aus mehreren verschiedenfarbigen Schichten, die nach und nach übereinander auf – und in Form gebracht wurden.

Die oberste Schicht bearbeitete Gotthard Petrick mit technischen Hilfsmitteln so, dass nur noch die filigranen Blätter übrig blieben.  Arsall sagen Fachleute zu solch hochwertigem Glas. Die Kunst, es so zu bearbeiten, kam vor rund 90 Jahren aus Frankreich nach Deutschland. Hier ist Gotthard Petrick nach eigener Einschätzung heute der einzige Glaswerker, der diese Kunst noch beherrscht.

  Er pflegt sie seit kurzem in zwei Zimmern des Bautzener Technologie- und Gründerzentrums (TGZ).


Kontakte in alle Welt
Glas gehört in Bautzen bisher nicht zu den Branchen mit Tradition. Da denkt der Lausitzer eher sofort an Weißwasser, und von dort stammt auch der heute 55-Jährige. Der Glastechnik-Ingenieur gehörte bis Ende der 70er Jahre zur Mannschaft

des Forschungsinstitutes der Glasindustrie in Bad Muskau. Dann arbeitete er in verantwortlichen Positionen im

Glaswerk Döbern und in der Bärenhütte Weißwasser.
In den 90er Jahren stellte er sein Wissen in den Dienst eines schwedischen Konzerns, arbeitete unter anderem in Hamburg,

Berlin und Schwarze Pumpe. Er knüpfte Kontakte zu Glasfirmen in aller Welt. Einige wählten den Lausitzer zu ihrem Berater.

In den nächsten Tagen steht beispielsweise eine Reise zu einem Unternehmen im Nahen Osten im Kalender.
Diese Kontakte will er auch behalten und pflegen – sie gehören zu seinem Firmenkonzept. Denn vor einigen Monaten wagte der Mittfünfziger den Schritt in die Selbständigkeit. In Bautzen. „Hier habe ich einfach die besten Bedingungen und

die zentralste Lage“, erklärt Gotthard Petrick, der inzwischen auch privat in die Spreestadt zog.
Mancher Besucher des diesjährigen Bautzener Frühlings erinnert sich vielleicht an einen Stand mit gläsernen Souvenirs in

der Nähe des Reichenturms. Dort bot Gotthard Petrick einige Proben dessen an, was sich aus Glas machen lässt –

zum Beispiel Werbegeschenke und Schreibtisch-Utensilien mit Motiven der Spreestadt. Sie will er künftig in seinen

Geschäftsräumen im TGZ herstellen. Die Rohlinge für die Arsall-Kunstwerke indes lässt er in größeren Glaswerken fertigen,

verziert sie aber in Bautzen.


Schnupperkurse über Glas
Der findige Existenzgründer sprüht geradezu vor Ideen. Eine ist beispielsweise, dass er für Interessenten auch Schnupperkurse über Glasherstellung anbieten will. Und er kann sich Ausstellungen mit gläsernen Kostbarkeiten vorstellen.
(Sächsische Zeitung, Text: Tilo Berger)

 

Bild-SZ-2007

 Produzent Gotthard Petrick und Designerin Sabine Gutjahr.
 (Foto: SZ 2003/Joachim Rehle)

 

 

Der Ursprung dieser Mehrfach-Überfangtechnik stammt aus Nancy ( Frankreich ).Um 1890 fertigte Emile Gallé Produkte dieser Art und wurde auf der Pariser Weltausstellung dafür ausgezeichnet.Von 1918 bis 1929 gestalteten, die aus Lothringen kommenden Glaskünstler Nicolas Rigot, Ludwig Vette, Eugen Vette und Johann Baptist Vette Arsall - Gläser Nach diesem Gallé -Verfahren.Seit 1991 forschte und experimentierte der Dipl.-Glastechniker Gotthard Petrick aus Weißwasser, um diese künstlerischen Glaserzeugnisse wiederzubeleben.Im Jahre 2003 war es geschafft und eine Sonderausstellung im Glasmuseum Weißwasser Honorierte die lange Mühe und Arbeit.Diese Arsall – Gläser können in Form, Farben und individuellem Design auch nach Kundenwunsch gefertigt werden.